Mittwoch, 14. Juni 2017

Als das Leben mich aufgab [Rezension]

Als das Leben mich aufgab – Ney Sceatcher

Infos:
Erscheinungsdatum: 14.06.2017
Seitenanzahl (Taschenbuch): 220
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Ney Sceatcher
Bände der Reihe: -


Klappentext:
Als das Leben mich aufgab, war ich 16 Jahre alt und trug keine Schuhe... Keine Ahnung, wie ich gestorben bin oder wie ich heiße, aber ich nenne mich Mai. Ja, richtig, wie der Monat. Im Jenseits wollten sie mich nicht haben. Zu viele unerledigte Dinge, haben sie gesagt. Darum stehe ich jetzt hier mit einer Handvoll Briefe an Menschen, an die ich mich nicht mehr erinnern kann. Doch möchte ich das überhaupt? Möchte ich meine Vergangenheit wiedererwecken? Wissen, wer ich war, wen ich liebte und wie ich starb? Eigentlich nicht und doch wird diese Reise mir im Tod mehr über das Leben lehren, als es das Leben selbst je gekonnt hat. Mit ihrer sehr intensiven und einfühlsamen Betrachtung des Todes öffnet Autorin Ney Sceatcher ihren Lesern die Augen für die wesentlichen Dinge des Lebens.

Mein Dank geht an den Zeilengold Verlag, für das Vorab-Rezensionsexemplar von „Als das Leben mich aufgab“.

Meine Meinung:
Als der Verlag nach Bloggern für eine Aktion zu „Als das Leben mich aufgab“ suchte, war ich natürlich sofort hin und weg. Wer konnte sich schon so eine tolle Chance entgehen lassen? Die Aktion wird am 18.06. bei mir Halt machen, also seid gespannt und schaut vorbei 😊
Cover:
Das Cover ist für mich sehr ansprechend. Ich bin sowieso totaler Blau-Fan und die verschiedensten Schattierungen inklusive den Federn und den vollgeschriebenen Zetteln ist einfach toll. Es lässt auf eine verträumte und tiefgehende Geschichte hoffen.
Der Schreibstil:
Das war mein erstes Buch von Ney Sceatcher und ich kann definitiv sagen, dass sie mich mit ihrem Schreibstil fesseln konnte. Sie schreibt angenehm und klar und ich finde, dass auch die Briefe toll geschrieben sind. Man fühlt sich immer total angesprochen und es regt sehr zum Nachdenken an.
Die Charaktere:
Mai ist unsere Protagonistin. Sie ist tot, ja genau ihr habt richtig gelesen: Unsere Protagonistin ist tot, eigentlich. Aber sie kommt zurück auf die Erde um ihre Briefe zu verteilen. Sie entdeckt ihre Geschichte wieder, ihre Vergangenheit. Sie durchlebt alles noch einmal. Sie ist ein sehr sympathischer Charakter und ich konnte mich sofort mit ihr identifizieren. Mit ihren Gedanken und auch Lektionen hat sie es geschafft, dass ich selber begonnen habe über das Leben nachzudenken und zwar in einer ganz objektiven Art und Weise. Nach und nach erfährt man ihre Geschichte und ich kann einige ihrer Taten wohl nachvollziehen. Was mich aber am meisten mitgerissen hat sind die Momente in denen sie Erinnerungen zurückbekommt. Erinnerungen mit den Leuten an die sie die Briefe geschrieben hat. Diese Etappen habe mich sehr berührt und ich finde Mai als Charakter wächst mit ihren Aufgaben und mit jedem Brief.
Die Geschichte:
Jedes Kapitel eine Lektion. In etwa so ist dieses Buch aufgebaut, von den Briefen jetzt einmal abgesehen. Die Idee dahinter finde ich toll, denn es ist nicht einfach so eine 0815 Geschichte die schon jeder kennt. Man hofft, lebt und leidet mit Mai und das im gesamten Buch. Trotzdem gibt es immer eine gewisse Spannung, denn wie ist Mai gestorben? Wie ist ihr richtiger Name? Es gibt so viele Fragen die beantwortet werden müssen, und genau das macht die Geschichte aus. Es ist eine Geschichte über eine Jugendliche auf der Suche nach sich selbst. Nur nicht so wie in den anderen Jugendbüchern, sondern so wie es niemand erwartet!

Empfehlung:
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand geben, also eine eindeutige Kaufempfehlung an alle Jugendbuchleser.

Mein Fazit:
Ein Buch, dass mich sehr berührt hat und auch mit seiner Besonderheit begeistern konnte.

Meine Bewertung:
10/10 Bücher für Als das Leben mich aufgab




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