Samstag, 27. Mai 2017

#Romancewoche Protagonisten Interview - Zwei Wochen im Sommer von Rose Bloom


Endlich war es wieder soweit und Shari, Tania und ich flogen der Sonne entgegen. Dieses Jahr ging es für uns Mädels nach Gran Canaria. Das schöne Wetter begrüßte uns, als wir das Terminal verließen und zu den Taxis gingen.

Im Hotel angekommen, konnten wir es kaum erwarten uns am Strand niederzulassen.
Wir waren gerade am Strand angekommen als wir auf Lena und Dominik, die Darsteller aus „Zwei Wochen im Sommer“, trafen.

Es war witzig ... denn eigentlich konnte man eher sagen, dass Lena traf ... und zwar mitten auf Shari *schmunzel*, dabei verschüttete sie ihr Wasser über Sharis Top. Puh ... gut, dass diese darunter ein  Bikinitop trug ... es hätte sonst noch peinlicher werden können -breitgrins-.

Was für eine tolle Gelegenheit, um ein paar Fragen zu stellen, als uns die Zwei zu einem Eis einluden. Es war verrückt, wir haben viel gelacht und hatten viel Spaß.

Nicole wendete sich Lena zu: Was ging dir durch den Kopf als du Dominik das erste Mal gesehen hast?

„Ich war völlig perplex. Natürlich auch durch sein Aussehen, aber mehr noch durch seine Ausstrahlung, die mich alles um mich herum vergessen ließ.“

Sie deutete zu den Strandliegen und wies uns darauf hin, dass sie ihn dort das erste Mal gesehen hatte.



Tania, die neben Dominik saß, wendete sich ihm zu: Was war dein erster Gedanke als du Lena auf Gran Canaria zum ersten Mal gesehen hast?

„Am Strand bin ich zum ersten Mal auf sie aufmerksam geworden. Ich fand sie extrem hübsch und hab mich innerlich köstlich darüber amüsiert, dass sie mich die ganze Zeit verstohlen angesehen hat. Allein ihre Art hat, wenn ich jetzt darüber nachdenke, mein Herz einige Male zum Klopfen gebracht. Es stand für mich schon da fest, dass ich sie kennenlernen muss. -grinst-

Nicole fragt dazwischen: Was findest du an Lena denn so anziehend?

„Alles! Ihr Lachen, ihr Vertrauen, ihre Fürsorglichkeit und natürlich sieht sie umwerfend aus. -zwinkert verschmitzt-“

Tania beugt sich zu Lena rüber und fragt: Hattest du vor der Trennung von Eric schon einmal Zweifel?

„Um ehrlich zu sein, ja. Aber sie waren nur ganz leise und oft auch schnell wieder verschwunden. Bis ich Dominik traf …“

Shari grinst Lena an und fragt: Hast du Dominik lange hinterher getrauert?

-überlegt- Hm … Ich fand es damals für diesen einen Urlaub in Ordnung, was wir gemeinsam erlebt haben, weil es sich nicht so angefühlt hat, dass es langfristig gutgehen könnte. Aber an ihn gedacht habe ich ziemlich oft, ja.“

Dominik hielt seine leere Bierflasche hoch und schaute uns fragend an. Wir grinsten und nickten ... er verteilte die nächste Runde Bier.



Shari schüttelt verständnislos den Kopf und fragt Lena: Wieso hast du Eric nochmal eine Chance gegeben?

„Zu dem Zeitpunkt war es richtig für mich, zumindest fühlte es sich so an. Dass ich mich in eine andere Richtung entwickeln wollte, war für mich erst später klar.“

Shari schenkte Dominik einen mitfühlenden Blick: War es für dich hart, Lena damals an Eric zu verlieren?

-Dominik macht eine Pause und sieht zu Lena, die etwas weiter entfernt am Strand sitzt und auf das Meer schaut-
"Ja sehr, natürlich. Aber im Nachhinein wurde mir klar, dass ich selbst schuld war. Ich hätte ihr viel eher das Gefühl vermitteln müssen, das tief in mir wütete.“

Tania schaut Dominik an und grinst: Was gefällt dir an Gran Canaria so, dass du immer wieder dort auf Urlaub hinfliegst?

„Ach, einfach alles. Es ist die perfekte Mischung aus Entspannung und Abenteuer. Allein die Menschen, das Essen, die Stimmung und das Meer ist es wert, immer wieder dorthin zu fliegen. Übrigens waren Lena und ich mittlerweile noch einige Male in unserem Hotel!“

Tania dreht ihren Kopf und fragt Lena: Wie hast du dir deine Zukunft als Kind / Jugendliche vorgestellt?

„Ich hatte schon den Drang verspürt, etwas Eigenes aufzubauen, wie nun mein Restaurant. Das Kochen hat mich schon als Kind fasziniert. Aber niemals hätte ich gedacht, dass ich es wirklich mache.“

Shari (bereits leicht beschwipst): Was habt ihr bei eurem ersten Wiedersehen empfunden!? 

Lena grinst Dominik an: „Ich war völlig geschockt.“
Dominik erwidert ihr Lächeln: „Geschockt? Wie soll ich denn bitte das verstehen?“
Lena: „Ich hab einfach nicht mit dir gerechnet.“
Dominik legt den Arm um Lenas Schultern und zieht sie näher an seine Seite. „Erst wusste ich ja überhaupt nicht, ob sie den Termin wirklich mit uns abhält. Dann, als ich sie gesehen habe, ist mir erstmal ein Stein vom Herzen gefallen und danach habe ich mich unfassbar gefreut. Ab da stand fest, dass ich sie nicht mehr verlieren wollte.“
Lena bekommt einen verträumten Gesichtsausdruck.

Wir fangen alle an zu kichern und werfen einen verträumten Blick auf den wunderschönen Sonnenuntergang. Der Alkohol und die Stimmung lässt uns in diesem Anblick versinken und die Gespräche verstummen kurz ...



Nicole verträumt aber auch verständnislos: Warum hat es dann so lange gedauert mit eurem Wiedersehen?

Lena: „Für mich war es damals ein passender Zufall, aber so wie Dominik mir später verraten hatte, war es wohl doch nicht so sehr Schicksal wie gedacht.“
Dominik grinst breit und zuckt mit den Schultern: „Was soll ich sagen? Sie ging mir einfach nicht mehr aus dem Kopf. Aber ich hätte sie viel früher suchen sollen, das ist das Einzige, das ich bereue.“

Der Abend neigt sich dem Ende zu und wir fangen an unsere Sachen zu packen.

Nicole kann sich eine letzte Frage nicht verkneifen: Welche Gemeinsamkeiten habt ihr?

Dominik: „Eigentlich ziemlich viele, auch wenn Lena anfangs anderer Meinung war.“
Lena zieht die Augenbraue hoch: „Ach, war ich das?“
Dominik: „Ohja!“ Sie geben sich einen flüchtigen Kuss.
Lena: „Dominik ist eigentlich genauso ein Familienmensch wie ich. Es ist uns beiden wichtig, dass wir Zeit miteinander verbringen.“
Dominik: „Und Abenteuer erleben!“
Lena lacht: „Und Abenteuer erleben!“
Dominik: „Wir ergänzen uns einfach. Wenn ich von einem Dach springen will, hält Lena mich kurz zurück und gibt mir einen Fallschirm.“

Wir verabschieden uns mit einer kurzen Umarmung von dem Pärchen und verabreden uns für den nächsten Morgen zum Frühstück im Hotel.





Tania
Zu unserem Bloggerteam:
Natürlich stellt man so ein Interview nicht alleine auf die Beine! Ich durfte durch die Romancewoche die liebe Shari von "Frl. Wundervoll's Welt" und auch Nicole von "Büchermomente" kennenlernen.
Wir haben uns lange Gedanken darüber gemacht welche Fragen wir den Protagonisten stellen und ich glaube ich kann für uns alle sprechen, wenn ich sage, dass wir ein tolles Interview hinbekommen haben!
Es hat total viel Spaß gemacht mit euch zusammenzuarbeiten Mädels!

Nicole
Shari




Freitag, 26. Mai 2017

Zwei Wochen im Sommer [Rezension]

Zwei Wochen im Sommer – Rose Bloom

Infos:
Erscheinungsdatum: 03.04.2017
Seitenanzahl (Ebook): 256
Formate: Ebook
Autorin: Rose Bloom
Verlag: Forever Ullstein
Bände der Reihe: -

Klappentext:
Als Lena von ihrem Jugendfreund Eric verlassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, reist sie kurzentschlossen mit ihrer besten Freundin nach Gran Canaria. Dort lernt sie den Sunny Boy Dominik kennen. Dominik ist das komplette Gegenteil von Eric: Er sucht das Abenteuer und lebt in den Tag hinein. Als erfolgreicher Motorradrennfahrer kann er sich das auch leisten. Zwischen den beiden entspinnt sich eine Urlaubsromanze. Doch Dominiks Lebensstil ist nichts für die sicherheitsliebende Lena. Und als sie nach zwei Wochen nach Hause zurückkehrt, wartet Eric schon mit einer Entschuldigung auf sie. Drei Jahre später treffen sich Lena und Dominik zufällig wieder – Lena ist inzwischen mit Eric verlobt. Doch sie hat Dominik nie wirklich vergessen …

Mein Dank geht an die Autorin Rose Bloom und den „Forever Ullstein“ Verlag für das Rezensionsexemplar von „Zwei Wochen im Sommer“.

Meine Meinung:
Im Zuge der „Romancewoche“ durfte ich dieses Buch lesen und in die Geschichte von Lena eintauchen! Ein Protagonisteninterview mit Lena und Dominik findet ihr morgen hier auf meinem Blog!
Cover:
Das Cover macht direkt Lust auf Sommer! Ich kann förmlich das Meer rauschen hören und den Sand zwischen den Zehen spüren. Es strahlt einen einfach direkt an und ich konnte gar nicht anders, als direkt mit dem Lesen zu beginnen!
Der Schreibstil:
Rose Bloom hat einen lockeren und trotzdem sehr gefühlvollen Schreibstil. Sie hat es geschafft, dass mir beim Lesen von Szenen am Strand direkt warm wurde. Ich hatte regelrecht ein richtiges Sommer- & Urlaubsfeeling. Sie umschreibt die Charaktere so, dass man sich jedes Detail gut vorstellen kann und auch die Umgebung wird genau so beschrieben!
Die Charaktere:
Lena gegenüber war ich irgendwie skeptisch. Sie war mir anfangs ein bisschen zu steif und irgendwie so „möchtegern-erwachsen“. Doch als ich sie im Urlaub auf Gran Canaria begleiten durfte habe ich eine wirklich selbstbewusste und lockere Lena kennengelernt. All der Stress und dieses Spießige ist von ihr abgefallen und plötzlich war sie ein ganz anderer Mensch!
Eric ist so ein typischer Good-Boy. Oder auch nicht. Ich dachte zuerst er ist so ein sauberer, perfekter Typ. Ist er nicht, aber das werdet ihr schon noch herausfinden. Irgendwie war er mir die ganze Geschichte lang zu distanziert und ich wollte eigentlich auch gar nicht mehr über ihn erfahren. Das hat die Autorin wirklich gut hinbekommen!
Und Dominik ist einfach Dominik! Er ist ein Sonnyboy und war von Anfang an sympathisch. Ich mochte seine Art und wollte auch wirklich mehr über ihn erfahren! Ich finde er passt perfekt in die Geschichte! Mehr verrate ich euch jetzt nicht 😉
Die Geschichte:
Zwei Wochen im Sommer waren für mich eher zwei Tage im Sommer! So schnell hatte ich die kurzweilige und schöne Liebesgeschichte durch. Ich habe mitgefiebert und mitgelitten und die Geschichte hat mich total überzeugt. Die perfekte Mischung aus Sommerurlaub und Alltag mit einer ganz großen Portion Liebe!
Was Dominik und Lena dazu sagen erfährt ihr morgen.

Empfehlung:
Ich kann das Buch einfach nur allgemein weiterempfehlen. Wer für kurze Zeit in Sommer, Urlaub und Liebe abtauchen will der findet hier bestimmt die perfekte Story.

Mein Fazit:
Romantisch, kurzweilig und sommerlich!

Meine Bewertung:
10/10 Bücher für „Zwei Wochen im Sommer“




Donnerstag, 25. Mai 2017

Windgeflüster in Fella [Rezension]

Windgeflüster in Fella – Lara Kessing

Infos:
Erscheinungsdatum: 29.09.2016
Seitenanzahl (Taschenbuch): 460 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Lara Kessing
Verlag: -
Bände der Reihe: Mondgeflüster in Fella (Band 2)

Klappentext:
Sorijas Welt ändert sich von einem Tag auf den anderen. Ein zerstörerischer Hagelsturm wütet in Fella und sorgt dafür, dass die Senk, eine Gruppe gewaltbereiter Fella-Bürger, die Kontrolle übernehmen. Während Sorija um ihr Überleben kämpft, unterläuft ihr ein gravierender Fehler und sie hat nur einen Versuch, diesen Fehler wiedergutzumachen. Die Fähigkeit, zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, wird überlebenswichtig. Schnell wird klar: Die Senk bleiben dabei nicht ihre einzigen Feinde und die Liebe wartet nicht auf einen günstigen Zeitpunkt. Um ihr Ziel zu erreichen, muss Sorija die Rolle ihres Lebens spielen.

Mein Dank geht an die Autorin Lara Kessing für das Rezensionsexemplar von „Windgeflüster in Fella“!

Meine Meinung:
Auf Facebook wurde die Autorin, Lara Kessing, auf mich aufmerksam und hat mir direkt eine Nachricht geschrieben! Das Buch habe ich natürlich gerne angenommen, leider hat es lange gedauert bis ich zum Lesen gekommen bin! Ich wünschte ich hätte es schon früher gelesen!
Cover:
Irgendwie hat mich das Cover komplett verwirrt. Danach habe ich eine eher ruhige Geschichte erwartet (um ehrlich zu sein habe ich den Klappentext nur überflogen um komplett überrascht zu werden). Es ist etwas Besonderes und sticht auf jeden Fall aus der Menge heraus! Der einfache „Zeichenstil“ und der dunkle Hintergrund machen den perfekten Mix!
Der Schreibstil:
Um ehrlich zu sein musste ich mich erst an die Schreibweise von Lara gewöhnen. Ich weiß nicht genau wie ich es beschreiben soll, aber sie schreibt nicht so gewöhnlich, sondern irgendwie anders. Dadurch hat man meiner Meinung nach ein sehr gutes Leseerlebnis und kann sich sehr gut in die Story versetzen. Ich hatte auch keine Probleme mir die Umgebung vorzustellen, als wäre ich mittendrin.
Die Charaktere:
Sorija ist ein tolles Mädchen. Keine Protagonistin die von Haus aus mutig ist, ganz im Gegenteil. Trotzdem entwickelt sie sich in der Geschichte sehr gut. Sie macht von Kapitel zu Kapitel immer mehr Fortschritte und am Ende hat sie sich wirklich meinen ganzen Respekt verdient. Man spürt richtig wie sie aufblüht und das hat wirklich einen sehr guten Eindruck hinterlassen.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass es Charaktere gibt die immer für eine Überraschung zu haben sind. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Personen der Geschichte auch wirklich so real sein könnten mit all ihren Eigenschaften und Macken!
Die Geschichte:
Die Geschichte hat mich, wie oben schon erwähnt, sehr überrascht. Ich hatte etwas ganz Anderes erwartet, war aber trotzdem sehr begeistert! Die Geschichte wird zwar flüssig erzählt, trotzdem hat es sich zwischendurch ein bisschen in die Länge gezogen. Es gab Szenen die, meiner Meinung nach, nicht unbedingt bedeutend für die Handlung oder die Charaktere waren und das hat ein bisschen den Lesefluss gestört. Gerade nach spannenden Handlungen oder Wendungen gab es zwischendurch immer wieder ein paar Passagen die eher ein bisschen langweilig und zäh zum Lesen waren. Die Idee hinter der Geschichte ist jedoch sehr gut, eine Apokalypse der besonderen Art. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen und gerade deswegen hat es mir auch gut gefallen.

Empfehlung:
Empfehlen kann ich das Buch auf jeden Fall Fans von Apokalypsen! Achtung: Keine Zombieapokalypse, trotzdem eine einfallsreiche Veränderung der Bevölkerung!

Mein Fazit:
Ein Reihenauftakt der mit seiner ganz eigenen Welt überzeugen kann!

Meine Bewertung:
8/10 Bücher für „Windgeflüster in Fella“

Freitag, 19. Mai 2017

Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs [Rezension]

Der wahrhafte Geschichte des Froschkönigs – Pia Kovarik

Infos:
Erscheinungsdatum: 08.04.2017
Seitenanzahl (Ebook): 14 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Pia Kovarik
Verlag: -
Bände der Reihe: -

Klappentext:
KURZGESCHICHTE
Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs:
Der Chihuahua Diego versteht die Welt nicht mehr. Die Gebrüder Grimm müssen bei dem Märchen des Froschkönigs etwas falsch verstanden haben, da ist er sicher. Denn es war vielmehr so, dass es ein Chihuahua, nämlich er selbst es war, der in jenem Abenteuer die Hauptrolle einnahm und dies ist seine Geschichte über Liebe, Mut und Heldentaten…

Mein Dank geht an die Autorin Pia Kovarik für das Rezensionsexemplar von „Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs“!

Meine Meinung:
Die liebe Autorin Pia ist per Mail auf mich zugekommen und ich habe zuerst gezögert, weil ich eigentlich sogut wie noch nie eine Kurzgeschichte gelesen bzw. rezensiert habe, aber ich konnte einfach nicht nein sagen. Alleine die Vorstellung statt dem Froschkönig einen Chihuahuakönig zu haben hat mich gereizt.
Cover:
Ich finde das Cover in den saftigen Grüntönen nicht schlecht! Es sticht heraus und das Bild mit dem Chihuahua ist der absolute Wahnsinn! Es erinnert auch von der Aufmachung her sehr an ein Märchen, was mich schon einmal sehr positiv auf die Geschichte eingestellt hat.
Der Schreibstil:
Zuerst musste ich mich einmal fragen: Was heißt es eigentlich eine Kurzgeschichte zu lesen? Was kann ich erwarten und wie werde ich nicht enttäuscht?
Aber ich habe mir diese Gedanken völlig umsonst gemacht. Natürlich kann man in einer Kurzgeschichte von 14 Seiten keine große Tiefe erwarten, und das habe ich auch nicht, aber trotzdem musste ich oft herzlich lachen und der Schreibstil der Autorin hat mich auf jeden Fall sehr positiv gestimmt. Es hat einfach Spaß gemacht die Geschichte zu lesen!
Die Charaktere:
Ja gut, große Charakterbeschreibungen sind hier nicht nötig, trotzdem will ich es versuchen. Die Prinzessin ist wie eine Prinzessin eben sein sollte, aber sie kann sich immer auf ihren treuen Hund Diego verlassen. Den königlichen Chihuahua. (Alleine die Tatsache, dass Diego ein Chihuahua ist lässt mich schmunzeln) Die Geschichte kennen wir glaub ich alle, aber Diego noch nicht. Ich finde ihn durchaus interessant und es war ein aufregendes Erlebnis die Geschichte einmal aus einer ganz anderen Perspektive zu lesen.
Die Geschichte:
Ich glaube zu diesem Punkt muss ich nicht wirklich viel sagen. Eine lockere Kurzgeschichte mit erfrischenden Charakteren die einen wirklich den Tag versüßen. Eine tolle Neuinterpretation des allbekannten Märchens!

Empfehlung:
Die perfekte Geschichte für einen Leseabend nach einem langen Tag!

Mein Fazit:
Auf jeden Fall eine tolle Version vom „Froschkönig“

Meine Bewertung:
10/10 Bücher für Die Kurzgeschichte „Die wahrhafte Geschichte des Froschkönigs“



Samstag, 13. Mai 2017

#TaniasDaysofAuthors Interview mit Christa Kuczinski

#TaniasDaysofAuthors: Christa Kuczinski

Und auch heute darf ich wieder eine Autorin bei mir begrüßen! Ihr Name ist Christa Kuczinski und sie hat erst im Januar 2017 ihr erstes Buch als Selfpublisher veröffentlicht! Heute stelle ich ihr einige Fragen über ihre Bücher, ihr Pläne und natürlich auch persönliche Fragen!

Hallo Christa! Danke nochmals, dass ich dich heute interviewen darf! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns ein bisschen was über dich! 

Eigentlich gibt es nicht besonders viel über mich zu erzählen (Freunde und Familie sehen das vermutlich etwas anders, aber glücklicherweise wurde die Frage an mich gestellt). Außer Autor, bin ich verheiratet, 
Mutter zweier Söhne und Futtergeberin eines Hundes und zweier 
Katzen. Hin und wieder werde ich gefragt, seit wann ich das Gefühl hatte schreiben zu wollen. Wenn ich es genau nehme, seit meiner Schulzeit.  Diktate fand ich fies, Aufsätze hingegen waren ein High Light des Deutschunterrichts. Lesen war schon immer meine Leidenschaft, daran hat sich bis heute nichts geändert.


Wie hast du denn zum Schreiben begonnen bzw. wann hast du deine ersten Versuche als Autorin gemacht?
In der Schule nahm ich mal an einem Schreibwettbewerb und gewann den dritten Platz (ich schiebe die Platzierung immer darauf, dass ich im Gegensatz zu den anderen Teilnehmern, nicht zu zweit, sondern allein an einer Geschichte geschrieben habe).  Wirklich ernsthaft schreibe ich aber erst seit 2009. Nach diversen Märchen und Erzählungen, versuchte ich mich irgendwann an einem Roman. Daraus entstand meine Roseend Trilogie.

Gibt es etwas oder jemanden das/der dich beim Schreiben besonders inspiriert oder motiviert? Wenn überhaupt, dann war das mein damaliger Schäferhund. Vermutlich war es mir deshalb wichtig, dass die Bewohner von Roseend, trotz „Handicap“ Gewalt verabscheuen. Schaut man sich mein Profilbild auf Amazon an (über den Autor) errät man sehr schnell, warum das so ist. 😉

Hast du einen Ort an dem du besonders gerne schreibst? 
Ja, mein Büro (Tür zu und gut*). Dort schreibe ich am liebsten.  in und wieder besuchen mich während des Schreibens auch meine Haustiere, dann ist es natürlich mit der Ruhe vorbei.   

Gab es ein einschneidendes Erlebnis das dich als Autorin geprägt hat? 
Nein, nicht wirklich. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern.   

Ich habe mich ein bisschen schlau gemacht und herausgefunden, dass du deinen ersten Selfpublisher-Roman Anfang des Jahres veröffentlicht hast. Was war es für eine Erfahrung als Selfpublisher zu veröffentlichen? 

Oha, du hast dich ja richtig gut, auf das Interview vorbereitet. 😝 
Meinen Fantasy Jugendroman:  Ava-Der Tag der Libelle- Teil 1 habe ich tatsächlich im Alleingang veröffentlicht. Es war eine ziemlich aufreibende aber auch spannende Zeit, bis es so weit war. Besonders stolz bin ich auf das gelungene Cover, das mir eine Freundin, nach meinen Vorstellungen „gebastelt“ hat. 
Der zweite Teil: Ava – Die Nacht der Libelle, werde ich im Herbst/Winter 2017 ebenfalls selbst herausbringen, aber danach ist, denke ich, erst mal Schluss (mit selbstveröffentlichen, nicht mit dem Schreiben
😉 ) .

Deine „Wölfin des Lichts“ Reihe ist im Bookshouse Verlag veröffentlicht worden. Wie bist du auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen? 
Die Idee kam spontan, es war nicht mal ein Roman geplant. Eigentlich war mir nur langweilig … und eine erste Seite zu schreiben, war das Mittel gegen Langeweile. Danach entwickelte sich aber alles ziemlich schnell.

Und natürlich habe ich auch „Aberness“ gefunden. Das Cover ist wirklich total schön! Hast du genaue Vorstellungen vom Cover, wenn du eine Geschichte schreibst, oder entwickelt sich erst langsam eine grobe Idee für das Cover
Ja, ich liebe das Aberness Cover Bisher war es so, dass erst der Roman stand, bevor ich mir Gedanken über ein passendes Cover mache. Inzwischen entwickelt sich bereits während des Schreibens eine vage Vorstellung, wie ein Cover aussehen könnte. Letzten Endes ist es aber auch für mich immer eine Überraschung. Übrigens gibt es einen Ausmalblock zu Aberness, mit Zitaten und Szenen aus dem Roman. 
Hier kaufen!













Aber du schreibst auch unter dem Synonym „Mathilda Schwarm“. Steckt dahinter auch eine Geschichte oder hast du den Namen einfach so ausgewählt? 

Haha, inkognito unterwegs sein, ade …  Also, der Name Mathilda, fand ich schon immer total nättt. Deshalb habe ich ihn gewählt. Der Nachname ist dem Inhalt des Geschenkbuchs geschuldet. Tatsächlich steckt auch hinter diesem Buch, das beim Verlagshaus el Gato veröffentlicht wird, eine eigene Geschichte (ich erzähle sie irgendwann mal auf der Hp: https://streng-geheim-fanbuch.jimdo.com/ . Hinter dem Titel des Buchs „Streng Geheim“ verbirgt sich allerdings kein Roman.





Gibt es aktuelle „Buchprojekte“ an denen du gerade arbeitest?  
Ja klar, aktuell arbeite ich an Ava – Die Nacht der Libelle- Teil 2. Danach geht es mit einem Weihnachtsroman ❤ weiter … Ansonsten habe ich noch drei weitere, zum Teil, halbgeschriebene Romane in der Schublade, die darauf warten fertiggestellt zu werden. 

Wenn du die Idee zu einer neuen Geschichte hast, schreibst du dann einfach darauf los oder planst du die Charaktere und den Verlauf der Geschichte zuerst
Ich zähle zu den Buchschreibern, wenn die Idee steht, werden die wichtigsten Charaktere ins Spiel gebracht und das Schreiben geht los. Recherche und plotten erledige ich während des Schreibens.   

Was ist für dich als Autorin das größte Kompliment von Lesern
Wenn dem Leser mein Roman (meine Romane) gefallen haben! Übrigens freue ich mich über jede geschriebene Rezension, egal, wie sie ausfällt. Es ist eine Rückmeldung und „Interaktion“ mit dem Leser. 

 Ich habe auf deiner Facebookseite ein bisschen gestöbert und gleich herausgefunden, dass du eine Tierfreundin bist! Hast du selbst Haustiere? 
Oh ja, ohne geht ja mal gar nicht!  Ich besitze eine fünfjährige Colliehündin namens Lilu (nach der Protagonistin in: Das fünfte Element) und zwei inzwischen Vierzehnjährige Katzen; Titus und Tara, die ich mit der Flasche großgezogen habe.  

Gibt es ein lustiges Erlebnis, dass dir als Autorin besonders im Kopf geblieben ist? Oh ja, eine ältere Frau hat Roseend Wölfin des Lichts – Teil 1 gelesen. Das Gespräch verlief ungefähr so: (Leser) ich finde die Geschichte wirklich ganz bezaubernd. Aber warum verwandelt sich die Frau in einen Hund?“   (Autor)„Öhm, ja, eigentlich handelt es sich nicht um einen Hund, nun ja egal, es freut mich, dass die Geschichte gut ankam …. 😉 

Ich habe gesehen, du hast auch eine Facebook -Autorenseite! Bist du auch in anderen Sozialen Medien unterwegs? 
Ja, ich liste sie am besten mal auf: 

Findest du, dass es als Autorin wichtig ist, in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans? 
Auf jeden Fall. Nicht allein wegen des Erfolgs, sondern auch um der Kontakte willen. Gerade über FB habe ich so einige nette Kollegen und Leser kennengelernt. Einige von ihnen zähle ich inzwischen zu meinen Freunden.   

So und zum Abschluss noch eine offene Frage: Gibt es irgendetwas was du mir und den Lesern noch erzählen oder mitteilen möchtest? 
Erst einmal möchte ich mich für das tolle Interview bedanken!!! Dann wünsche ich dir, dass dein Blog viele Leser begeistert, ich jedenfalls werde dir sehr gern folgen***
All meinen und deinen Lesern wünsche ich weiterhin ein wundervolles und magisches Lesevergnügen ❤ 


Vielen lieben Dank für das Interview und für die schönen Worte Christa!

Mittwoch, 10. Mai 2017

Die Krankheitensammlerin [Rezension]

Die Krankheitensammlerin – Kia Kahawa

Infos:
Erscheinungsdatum: 21.02.2017
Seitenanzahl (Ebook): 216 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Kia Kahawa
Verlag: epubli
Bände der Reihe: -

Montag, 1. Mai 2017

Raven's Blood. Pechschwarze Schwingen [Rezension]

Raven’s Blood. Pechschwarze Schwingen – Sylvia Steele
Infos:
Erscheinungsdatum: 28.04.2017
Seitenanzahl (Ebook): 353
Formate: Ebook
Autorin: Sylvia Steele
Verlag: Dark Diamonds
Bände der Reihe: Band 2 noch nicht erschienen

Klappentext:
**Eine Wahrheit, die dein ganzes Leben verändern wird**
Seitdem die 21-jährige Alexa Schwester und Mutter durch einen Autounfall verloren hat, scheint ihr der Boden unter den Füßen wie weggerissen. Erst mit Hilfe ihres Onkels kann sie wieder so etwas wie Glück empfinden. Doch dann taucht ausgerechnet Jake auf – der Mann, mit dem alles angefangen hat und der nicht nur Alexas alte Gefühle, sondern auch die vergangenen Ereignisse wieder aufleben lässt. Alexa weiß nicht, ob sie Jake noch einmal vertrauen kann, und auch der mysteriöse Rabe, dem sie seit seiner Ankunft immer wieder begegnet, wirft bei ihr weitere Fragen auf. Der Ruf des Raben wird es aber schließlich sein, der Alexas Schicksal offenbart und eine Macht hervorruft, die tief verborgen in ihr schlummert…

Mein Dank geht an die Autorin Sylvia Steele und an Dark Diamonds! Danke, dass ich Raven’s Blood Buch als Rezensionsexemplar lesen durfte!

Meine Meinung:
Ein Buch das mich mehr als überrascht hat. Eine außergewöhnliche Geschichte die mich von der ersten Sekunde weg gefesselt hat.
Cover:
Das Cover ist ein Kunstwerk. Anders kann und will ich es gar nicht ausdrücken. Es ist einfach mystisch und zauberhaft und hat meinen Blick sofort gefangen. Ein Eye-Catcher der besonderen Art.
Der Schreibstil:
Wow. Der Schreibstil war ein echtes Highlight. Schon beim ersten Buch von Sylvia Steele (Die Immergrün-Saga Band 1) konnte sie mich mit ihrem Schreibstil total fesseln, aber hier hat sie sich noch einmal übertroffen. So viele Details ohne jeweils Langeweile entstehen zu lassen. Ich konnte mir vom ersten Moment an alle Charaktere bildlich vorstellen und hab am Strand fast den Sand zwischen den Zehen gefühlt. Ich habe mit den Charakteren gelitten, gelacht und wurde auf jeden Fall überrascht.
Die Charaktere:
Alexa, auch Lex oder Lexi genannt, ist mit ihren 21 Jahren schon eine starke Frau die weiß was sie will. Oder auch nicht. Anfangs ging sie mir ein klein wenig auf die Nerven, trotzdem konnte ich es ihr nicht böse nehmen und habe mit ihr gelitten. Auch als sich die Ereignisse überschlagen bewahrt sie einen, naja mehr oder weniger, kühlen Kopf und reagiert absolut menschlich und nachvollziehbar. Genau deswegen konnte ich mir die Charaktere so gut vorstellen: Ihre Reaktionen sind realistisch.
Jetzt auch noch kurz zu Jake. Ich werde nicht zu viel verraten, denn das wäre ein mega Spoiler und das werde ich niemanden antun!
Jake hat eine sehr eigene Art und ich musste mich erst an ihn und seine besondere Ausstrahlung gewöhnen. Trotzdem hat er so ein gewisses Etwas an sich, dass mich rätseln ließ, aber auch mitfiebern. Denn eines war klar: Ich wollte unbedingt wissen was hinter seiner Fassade steckt.
Die Geschichte:
Eine Story die kurzweiliger nicht sein könnte. Wenn ich mich nicht ganz irre hatte ich die Geschichte in drei Tagen durch, und das obwohl ich nicht so viel Zeit hatte. Zwischendurch hat mich Sylvia wirklich staunen lassen, denn mir ist erstmal die Kinnlade runtergeklappt als ich DAS große Geheimnis gelüftet hatte. Die Geschichte beginnt so sanft und wird zu einem wahrlichen Tornado. Ich kann gar nicht mehr dazu sagen, denn ich bin einfach immer noch wahnsinnig geflasht.

Empfehlung:
Eine starke Frau und eine unglaubliche Geschichte. Wer könnte da schon nein sagen?

Mein Fazit:
Ein Abenteuer, das besser nicht sein könnte. Tolle, durchdachte Charaktere und Wendungen die mehr als nur überraschen!

Meine Bewertung:
10/10 Bücher für Raven’s Blood Pechschwarze Schwingen