Samstag, 25. März 2017

#TaniasDaysofAuthors Interview mit Laura Wörle

Herzlich willkommen bei meinem sechsten Autoreninterview in meiner Rubrik „TaniasdaysofAuthors“ bei denen ich euch, liebe Leser, jeden Monat zwei Autoren vorstellen möchte. 

Heute stelle ich euch die liebe Autorin Laura Wörle vor! Sie hat bereits zwei Bücher veröffentlicht: „Opfermädchen“ und „Jagd der Tränen“.

Hallo Laura! Danke nochmals, dass ich dich heute interviewen darf! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns ein bisschen was über dich! 
Mein Name ist Laura Wörle, ich bin am 6. Juli 1999 geboren und wohne im schönen Neresheim, das in Baden-Württemberg liegt. Umgeben von Bäumen, Feldern und kleinen Ortschaften, bin ich wohlbehütet aufgewachsen. Ich bin ein klein wenig hundevernarrt, liebe Thriller und lese auch ab und zu einmal einen Liebesroman.
Ich gehe noch zur Schule. Und zwar auf das Benedikt-Maria-Werkmeister Gymnasium bei uns im Ort, mache dort allerdings in wenigen Monaten mein Abitur.
Meine Freizeit verbringe ich mit fotografieren, schreiben, lesen und Ballett tanzen. Alle Hobbys sind wichtig für mich, denn sie alle öffnen vollkommen andere Welten. Beim Fotografieren kann ich die Dinge so ins Licht rücken, wie ich sie zeigen möchte. Ich kann die Perspektive bestimmen, das Motiv und später die eventuelle Bearbeitung. Man kann Momente, Augenblicke festhalten und sie teilen. Ballett ist mein absoluter Lieblingssport. Es ist anstrengend- oh ja, aber die Musik trägt einen auf ihre eigene Art und Weise durch das Training. Manchmal kommt es einem vor, als würde man fliegen, weil die Musik einen trägt. Zuhause tanze ich grundsätzlich durchs Haus, mir zuzusehen stelle ich mir sehr lustig vor. Und das Schreiben? Schreiben öffnet die Welt der Worte. Man kann mit ihnen spielen, Räume, Geschichten und Figuren erfinden, die einen allesamt begleiten – wenn auch nur in der Phantasie.
Außerdem spiele ich gern mit meinen zwei Kaninchen und schaue Serien. Dass ich letzteres je sagen werde, hätte ich nie gedacht. Bis ich dann auf „Reign“ und „Rizzoli & Isles“ stieß, zwei wundervolle Serien, wenn auch sehr verschieden. Die eine mit der (etwas veränderten) Geschichte um die schottische Königin Maria Stuart und die andere ganz klassisch im Krimigenre angesiedelt.

Ich habe gelesen du bist eine Hundenärrin 😉 hast du selbst Hunde und vielleicht auch andere Haustiere? 
Momentan leben zwei Kaninchen seit Dezember bei uns, die zwei sind wirklich sehr frech und bringen Leben ins Haus! Tatsächlich hatten wir auch einen Hund, Zorro, der mich seit meinem ersten Lebensjahr begleitet hat. Allerdings ist er im April 2015 von uns gegangen… und einen neuen Hund möchte ich irgendwie nicht haben. Aber in meiner Verwandtschaft gibt es einige mit denen man albern oder Gassi gehen kann.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich schreibe, seit wir in der Grundschule kreative Aufsätze verfasst haben. Erst waren es nur längere Hausaufgaben als gefordert, dann hatte ich angefangen in meiner Freizeit kleine Texte zu schreiben, kleine Fantasy-Theaterstücke, bis ich im Alter von 12 Jahren mit einem Thriller angefangen hatte. Ungefähr in dem Alter wurde dann auch ein Theaterstück von mir in der Schule aufgeführt, meine damalige Deutschlehrerin war begeistert und hatte mich sehr motiviert, da sie immer an mich geglaubt hat.

Gibt es etwas oder jemanden das/der dich beim Schreiben besonders inspiriert oder motiviert?
Eigentlich gibt es da nichts Besonderes, höchstens ab und zu Kleinigkeiten des Alltags. Neulich auf meinem Schulweg lag zum Beispiel eine Spielkarte im Gebüsch und irgendwie musste ich dann den ganzen Tag lang darüber nachdenken, bis ich die neue Idee aufgeschrieben habe. Oft sind es auch Lieder, allerdings hauptsächlich aufgrund der Stimmung, die sie erzeugen. Zu meinem momentanen Projekt motiviert mich zum Beispiel das Lied „Way down we go“ von Kaleo.

Hast du einen Ort an dem du besonders gerne schreibst?
Ich schreibe sehr gerne in meinem Bett mit vielen Kissen im Rücken, damit es auch ja bequem ist. Sollte es allerdings mal geplant zu gehen (mit vielen Notizzetteln neben dem Laptop), dann wähle ich auch gerne den Schreibtisch. Im Sommer setze ich mich am liebsten in den Garten, da ich die Natur und ihre Geräusche liebe.

Gab es ein einschneidendes Erlebnis, das dich als Autorin geprägt hat?
Ich würde sagen die erste negative Rezension, die ich bekam. Sie war sehr knapp und kurz formuliert, dennoch nahm ich sie mir sehr zu Herzen. Nach einigen Selbstzweifeln wurde mir dann jedoch klar, dass man als Autorin auch mit negativem umgehen muss. Was auch nur mehr als verständlich ist, mir gefällt ja auch nicht jedes Buch. Auch mein Lektor hat mir dazu geraten und mich ermutigt an den Kritikpunkten zu arbeiten. Und heute finde ich, dass negative Rezensionen gar nicht so schlimm sind. Natürlich ist es schade, aber man kann dadurch Dinge erfahren, die einem selbst vielleicht noch gar nicht aufgefallen sind und die man beim nächsten Mal besser machen kann.

Du bist ja eine sehr junge Autorin (du bist ziemlich genau ein Jahr älter als ich 😊), wie reagiert denn dein näheres Umfeld auf den Fakt, dass du Bücher bzw. Thriller schreibst?
Die meisten sind tatsächlich begeistert, dass ich schreibe. Sie finden es toll und kaufen auch meine Bücher, lesen sie sogar (was ich nicht für selbstverständlich halte). Jedoch können sich einige wie zum Beispiel meine Großeltern oder meine Mutter mit dem Genre nicht anfreunden, sie würden viel lieber eine Liebesgeschichte oder etwas Humorvolles von mir lesen. Die Mutter einer Freundin durfte ganz zu Beginn von „Jagd der Tränen“ ist das (damals noch unvollständige und nicht lektorierte) Manuskript lesen und sie war ganz begeistert davon. Für mich, als damals 14 Jährige, die wohl schönste Motivation, denn sie wollte natürlich so schnell wie möglich erfahren wie es weiterging.

Gibt es Personen in deinen Büchern, die an echte Personen, evtl. auch aus deinem näheren Umfeld, angelehnt sind?
Wenn ich so recht darüber nachdenke, nein. Ich versuche die Personen wirklich frei zu erfinden und zusammenzusetzen. Obwohl vielleicht bei der ein oder anderen Figur ein paar meiner persönlichen Charakterzüge oder Gedanken durchaus zu finden sind.

Deinen ersten Thriller „Jagd der Tränen“ hast du bereits im September 2014 veröffentlicht! Wie war es für dich als 15-Jährige dein erstes Buch zu veröffentlichen und auch erste Rückmeldungen von fremden Personen zu bekommen?
Es war das wohl schönste Glücksgefühl! Ich konnte es gar nicht glauben, als der Vertrag ins Haus flatterte und als ich dann meine Exemplare zugeschickt bekommen habe, bin ich erst einmal durchs ganze Haus getanzt und habe den ganzen Tag gestrahlt. Dass dann tatsächlich auch noch echte Menschen, Leser Interesse an dem Buch hatten, war für mich einfach unglaublich.

Auch deine Webseite habe ich mir ein bisschen besser angesehen und ich finde die sieht wirklich toll und auch total übersichtlich aus. Auf deiner Seite hab ich auch die Buchtrailer zu deinen Büchern gefunden und habe gelesen, dass du auch sehr gerne fotografierst. Gibt es Bilder oder auch Videos auf die du besonders stolz bist? 
Dankeschön, es freut mich sehr, dass sie dir gefällt!
Oh, das wird schwer, da ich eine sehr selbstkritische Person bin. Aber ich denke, dass sich da durchaus etwas finden lässt.

Dieses Bild gefällt mir sehr gut und ich verbinde eine wundervolle Erinnerung an den gemeinsamen Familienurlaub damit. Wir hatten ein Ferienhaus direkt an der Strandpromenade, weshalb ich jeden Morgen sehr früh aufgestanden bin, um auch ja den Sonnenaufgang zu sehen und zu fotografieren. Der leere Strand im Licht der aufgehenden Sonne war einfach nur bezaubernd.

Aber auch dieses Bild ist eines meiner Favoriten. Ich finde es hat eine Leichtigkeit und fängt die Stimmung des Spätfrühlings so schön ein.

Ein Bild, das diesen Winter entstand. Ich wollte schon sehr lange gefrorene Seifenblasen ablichten, aber es hat nie so geklappt, wie ich es wollte. Hier war ich dann einigermaßen zufrieden. Was mir daran auch sehr gut gefällt, ist das Gelb der Blüten und die Schneekristalle, die sich darauf abgesetzt haben.

Gibt es aktuell ein Buchprojekt oder vielleicht sogar mehrere an denen du arbeitest?
Momentan arbeite ich, wenn auch aufgrund der Abiturvorbereitungen eher selten, an einem historischen Liebesroman.

Deine Bücher gehören ins Genre „Thriller“, kannst du dir auch vorstellen in anderen Genres zu schreiben oder bist und bleibst du eine Thrillerautorin?
In gewisser Weise kann ich es mir schon vorstellen, nur Fantasy werde ich wohl immer meiden. Zur Weihnachtszeit wurde eine Kurzgeschichte von mir in dem Sammelband „Die Fantasygirls präsentieren… Fantastische Weihnachten“ veröffentlich, in welchem ich das Genre Thriller verlassen habe und über einen Weihnachtsmuffel geschrieben habe, der seinen Hund verloren hat, jedoch mit zwei Damen, eine tierisch, die andere menschlich, wieder Freude an diesem Fest gewonnen hat. Wie auch schon in der Frage oben erwähnt, versuche ich mich momentan an einem Liebesroman, jedoch werden auch dort Krimi-/Thrillerelemente zu finden sein. Denn am meisten kann ich mich dann doch mit diesem Genre identifizieren.

Wenn du die Idee zu einer neuen Geschichte hast, schreibst du dann einfach darauf los oder planst du die Charaktere und den Verlauf der Geschichte zuerst?
Bei meinem ersten Buch ging ich wirklich sehr planlos vor. Ich schrieb im Unterricht ohne über einen ausgefeilten Plot auch nur gedacht zu haben. Bei „Opfermädchen“ ging ich dann tatsächlich etwas geplanter vor, hatte irgendwann einen groben Entwurf, den ich beim Schreiben noch etwas abänderte. Die Charaktere schrieben sich aber auch da eher von selbst, hatten vorher nur ein sehr sehr grobes Grundgerüst. Bei meiner neuen Idee hingegen habe ich sehr viel mehr an Hintergrund zusammengetragen. Die Charaktere sind teilweise geplant und auch die Geschichte, meine Notizzettel sehen ein bisschen wie ein chaotischer Zeitstrahl aus.

Was wünschst du dir als Autorin von deinen Lesern bzw. was ist das schönste Kompliment, das ein Leser dir machen kann?
Ich wünsche mir ehrliche und konstruktive Kritik bzw. Rezensionen. Denn mit „ALLES toll“ kann ich genauso viel anfange wie mit „ALLES sch***“. Am schönsten ist es doch immer noch, wenn die Leser das Werk wertschätzen und das auch einem mitteilen, selbst wenn es nicht hundertprozentig ihr Fall war.

Deine Cover sehen toll aus! Hast du sie selbst fotografiert bzw. bearbeitet oder hat das jemand anders gemacht?
Nein, die Cover wurden von Hanna Werneke gestaltet. Sie war für die Cover bei uns im Projekt der Fantasygirls zuständig, bevor sie zu studieren begann.

Was ist das Lustigste, das dir bisher als Autorin passiert ist?
Im Café meiner Tante liegen ein paar Bücher zum Verkauf aus. Eine Frau hat sich dort eines gekauft und wir waren zufälligerweise auch zu Besuch. Sie musste mich natürlich gleich mit Fragen löchern, doch eine Frage blieb mir sehr im Gedächtnis: „Ist dir das aus den Büchern selbst passiert?“. Es ist zwar nicht direkt lustig, aber ich bin ein sehr fröhlicher Mensch und zeige das (normalerweise) auch. Wenn ich das erlebt hätte, was meinen Protagonistinnen widerfährt, dann würde ich wohl ein paar Mal weniger lachen.

Du hast ja eine Facebook-Autorenseite und auch eine eigene Website, bist du auch in anderen Sozialen Medien vertreten oder reichen dir diese zwei Kanäle? 
Ich betreibe zusätzlich noch ein Instagram-Profil, allerdings poste ich dort leider sehr unregelmäßig. Ich hoffe nach dem Abitur wird sich das ändern. Ansonsten komme ich mit dieser kleinen Auswahl sehr gut zurecht. YouTube wäre nichts für mich, denn ich stehe gar nicht gern vor der Kamera.

Findest du, dass es als Autorin wichtig ist in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans?
Ich denke ja. Vor allem als kleine, unbekannte und neue Autorin muss man sich und sein Werk bekannt machen. Denn was niemand kennt, kann auch niemand lesen.

So und zum Abschluss noch eine offene Frage: Gibt es irgendetwas was du mir und den Lesern noch erzählen oder mitteilen möchtest?
Ich danke euch allen sehr, dass ihr Interesse an meinen Büchern und mir habt, mich unterstützt und motiviert! Dir danke ich vor allem für das Interview, ich habe mich sehr gefreut dabei sein zu dürfen, es ist wirklich eine ganz tolle Aktion. 


Danke für das Interview liebe Laura!

Samstag, 18. März 2017

#TaniasDaysofAuthors Interview mit Sabine Hentschel

Herzlich willkommen bei meinem fünften Autoreninterview in meiner neuen Rubrik „TaniasdaysofAuthors“ bei denen ich euch, liebe Leser, jedes Monat zwei Autoren vorstellen möchte.

Heute stelle ich euch die liebe Autorin Sabine Hentschel vor! Sie hat bereits eine ganze Reihe geschrieben: Die „Kind der Drachen“ Reihe die aus 5 Bänden besteht!

      Hallo Sabine! Danke nochmals, dass ich dich heute interviewen darf! Stell dich doch kurz vor und erzähl uns ein bisschen was über dich! 
Mein bürgerlicher Name ist Sabine Trommer. Ich wurde 1987 in Thüringen geboren. Meine Kindheit habe ich zum Großteil an der schönen Ostseeküste von Mecklenburg Vorpommern verbracht. Seit elf Jahren lebe ich wieder in meiner Geburtsstadt Jena. Nachdem ich an der Universität Jena Kunstgeschichte und Geschichte studiert habe, arbeite ich jetzt halbtags in einem kleinen familiengeführten Hotel und widme mich den Rest des Tages dem Schreiben. Seit zweieinhalb Jahren sind mein Mann und ich glücklich verheiratet. Unter dem Pseudonym Sabine Hentschel veröffentliche ich seit 2012 Romane im Bereich Urban Fantasy sowie Slogans/Sprüche.

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Angefangen hat es eigentlich bereits mit etwa 10 oder 12 Jahren. Mein Bruder mochte die normalen Gute Nacht Geschichten nicht und um ihn doch irgendwie zum schlafen zu bewegen, habe ich ihm meine eigenen erzählt. In der 11 Klasse hatte ich dann bewusst den Deutsch Leistungskurs gewählt weil ich dachte das liegt mir irgendwie. Naja und dann war meine Lehrerin auch noch Theater begeistert, dass passt einfach. Sie hat uns ermutigt viel zu schreiben und auszuprobieren und so ist auch ein Großteil der Ideen entstanden die noch in meinem stillen Kämmerlein auf ihren Auftritt warten.

Gibt es etwas oder jemanden das/der dich beim Schreiben besonders inspiriert oder motiviert?Der Großteil meiner Ideen beruht auf eigenen Erfahrungen und Erzählungen von Freunden & Bekannten. Inspirierend kann finde ich grundsätzlich alles sein. Angefangen von einem Abendessen unter Freunden bis hin zu einem Abend mit Live Musik. Wichtig ist die Augen und Ohren offen zu halten und seine Umgebung zu beobachten.

Hast du einen Ort an dem du besonders gerne schreibst?
Am liebsten die Couch oder im Sommer die Dachterrasse. Wenn ich einmal beim Schreiben bin kann mich so gut wie nichts ablenken. ;)

Gab es ein einschneidendes Erlebnis das dich als Autorin geprägt hat?
Schwierige Frage J Ich glaube, dass einen sehr viel prägt ihm Laufe des Lebens. Was mich persönlich dazu bewegt hat keine „Null-Acht-Fünfzehn“ Liebesromane zuschreiben ist die Tatsache, dass ich diese Geschichte mit dem Prinzen auf dem weißen Ross einfach nicht mehr hören kann. Das Leben schickt einem keinen Prinzen und mal ehrlich wir wollen doch alle einfach nur einen Menschen der uns so liebt wie wir sind. Deshalb entscheidet sich meine Hauptfigur auch gegen den angeblichen „Prinzen“ und für den Mann der ihr Herz berührt.

Der erste Teil deiner Reihe (Nebel oder Dunkelheit) wurde bereits 2012 veröffentlicht. Wie bist du denn auf die Idee zu dieser Geschichte gekommen?
Die Geschichte der „Kind der Drachen“ Saga ist bereits während meiner Schulzeit entstanden. Danach habe ich sie für eine Weile beiseite gelegt. Eines Winters während des Studiums konnte ich nicht schlafen und habe sie wieder herausgeholt. Und was soll ich sagen seit dem hat die Geschichte ihren Lauf genommen. Sie ist irgendwie ein Teil von mir .

Gibt es Personen in deinem Roman die an echte Personen, evtl. auch aus deinem näheren Umfeld, angelehnt sind?
Es gibt Freunde die sich in meinen Büchern wieder finden und immer schmunzeln müssen wenn sie an die Stelle im Buch denken. Aber zum Großteil sind die Figuren eine Mischung aus mehreren Freunden oder Bekannten.

Wenn ich mir die Rezensionen auf Amazon so ansehe dann klingt es ganz danach als wäre dein Buch ein richtiger Roman für Jung und Alt. Ab welchem Alter würdest du deine Reihe denn empfehlen?
Ich würde es ab einem Alter von 14 Jahren empfehlen.

Erstmal ein Kompliment für deine Webseite sie sieht traumhaft aus! Ich habe schon gesehen, dass du den 5. Teil deiner Reihe in diesem Jahr veröffentlichen willst. Steht der Termin schon?
Band 5 wurde am 10.03.2017 veröffentlicht. Es ist das finale und kämpferische Ende der Reihe.
Aufgrund der Tatsache, dass es doch erst so kurzfristig vor der Buchmesse erscheint. Fährt an Stelle von Band 5 mein vierter Band mit epubli auf die diesjährige Leipziger Buchmesse.

Gibt es aktuell ein Buchprojekt oder vielleicht sogar mehrere an denen du arbeitest?Ich schreibe mittlerweile immer alle Ideen auf, weil gerade die spontanen Ideen meist die besten sind und die vergesse ich sonst zu schnell. Auf meinem PC herrscht daher ein regelrechtes Sammelsurium an Dateien mit Ideen. Welches dieser Projekte ich als nächstes angehen werde habe ich noch nicht entschieden. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich noch sehr viele Seiten, die schlussendlich nicht im Band 5 gelandet sind, quasi übrig habe, und daher noch überlege ob ich zumindest zu einem Charakter einen Einzelband widme, aber dazu dann mehr wenn es soweit ist ;)

Deine Reihe lässt sich dem Genre „Fantasy“ zuteilen. Kannst du dir auch vorstellen einmal in einem anderen Genre zu schreiben oder bist und bleibst du eine Fantasyautorin?
Ich bin für alles offen und um ehrlich zu sein finde ich es spannend auch einmal die anderen Genre auszuprobieren. Lediglich Thema Krimis schreckt mich etwas ab, weil ich mir vorstellen kann, dass es sehr schwer ist einen guten Krimi zu schreiben.

Wenn du die Idee zu einer neuen Geschichte hast, schreibst du dann einfach darauf los oder planst du die Charaktere und den Verlauf der Geschichte zuerst?
Ich plane immer erst den Verlauf und die Charaktere bevor ich anfange zu schreiben. Was allerdings nicht heißt, dass ich nicht gerne mal mit den Kapiteln jongliere und Sachen tausche oder umschreibe.

Was wünschst du dir als Autorin von deinen Lesern bzw. was ist das schönste Kompliment, das ein Leser dir machen kann?
Wenn ich höre oder lese, dass meine Geschichte den Leser bewegt hat und gefesselt, dann bin ich glücklich. Am schönsten ist aber in der Tat ein Kompliment wie es mir zum Beispiel eine Lovelybooks Leserin geschrieben hat: „Bei uns ist heute Feiertag. Deshalb ich mich mit deinem Buch in den Garten gesetzt und gelesen. Was soll ich sagen es ist jetzt 18 Uhr. Die Sonne geht unter und ich habe dein Buch förmlich verschlungen und bin am Ende.  Ich weiß auch nicht wieso mir keiner Mal gesagt hat wie lange ich hier schon sitze J

Die Cover deiner Reihe passen ja optisch wirklich perfekt zusammen.  Hattest du von Anfang an eine ungefähre Vorstellung oder hat sich der Stil der Cover eher langsam entwickelt?
Als ich Band 1 und 2 das erste Mal veröffentlich habe, hatten Sie noch ganz einfache Cover mit einem Drachenkopf. Dann kam Band 3 und der Verlag riet mir dazu die Cover farbblich umzugestalten. Eigentlich dachten sie wohl an typische Fantasie Cover, aber ich Steche eben immer gern aus der Maße hervor. ;)
Daraufhin habe ich mich mit einer Freundin die Grafikdesignerin ist zusammengesetzt und die neuen Cover entwickelt. (www.p-kramer.de)
Es war also schließlich eine Vorstellung aller Cover. Eine Idee die fünf Elemente der Drachenkinder auch nach außen hin aufzugreifen und eine Art Regenbogen zu schaffen.
Mehr dazu findest du auf meiner Homepage unter Kind der Drachen/Covergestaltung

Was ist das Lustigste, das dir bisher als Autorin passiert ist?
Meine Mutter verkauft meine Bücher in ihrer Praxis. Eines Tages als ich sie gerade abholen wollte trat ich in die Praxis und bemerkte wie einer ihrer Patientin von meinem dritten Band schwärmte. Meine Mutter begrüßte mich.  Die Patientin erzählte weiter, wollte mich sogar überzeugen die Bücher zu lesen, so wundervoll fand sie die Geschichte. Meine Mutter lachte und klärte die Dame darüber auf, dass ich nicht nur ihre Tochter sei, sondern auch die Autorin. Woraufhin die Dame mich anlächelte und mir für die Bücher dankte. Ein Autogramm und ein Lesezeichen bekam sie natürlich auch.

Du hast ja eine Facebook-Autorenseite und auch eine eigene Website, bist du auch in anderen Sozialen Medien vertreten oder reichen dir diese zwei Kanäle? 
Im Moment bin ich außer bei Facebook noch auf Instragram vertreten. Mit Twitter kann ich noch nicht so viel anfangen.
Ansonsten organisiere ich auch gerne Leserunden auf Lovelybooks.

Findest du, dass es als Autorin wichtig ist in sozialen Medien vertreten und aktiv zu sein? Hat es deiner Meinung nach Einfluss auf den Erfolg eines Romans?
Ich finde es wichtig in sozialen Medien vertreten zu sein. Aufgrund der Vielzahl an Autoren ist die Eigenwerbung in den letzten Jahren doch sehr wichtig geworden. Mit den sozialen Medien erreicht man vor allem sehr viele Blogger und neue Leser, dass hilft um den eigenen Erfolg voran zutreiben. Schlussendlich ist jeder Erfolg ein langerjähriger Weg von Marketingarbeit. Und wie ein befreundeter Autor eins sagte: „In der Zeitung haben sie geschrieben ich wäre über Nacht berühmt geworden. Meinen Satz, dass sich die 10 Jahre Marketingarbeit endlich bezahlt gemacht haben, wollte wohl keiner schreiben.“

So und zum Abschluss noch eine offene Frage: Gibt es irgendetwas was du mir und den Lesern noch erzählen oder mitteilen möchtest?
Ich bin am Freitag 24.03.2017 von 16.00 Uhr bis 16.30 Uhr am epubli Stand Halle 5, D209 auf der Leipziger Buchmesse zu finden. Ich würde mich freuen wenn einige von euch vorbeischauen. Ich habe natürlich auch ein paar kleine Goodies dabei die ich gerne verteilen möchte.


Danke für das Interview liebe Sabine!

Donnerstag, 9. März 2017

Taintless: Blindes Vertrauen [Rezension]

Taintless: Blindes Vertrauen – Annie Mae Gold


Infos:
Erscheinungsdatum: 10.02.2017
Seitenanzahl (Ebook): 488 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Annie Mae Gold
Verlag: Stand-Up Publishing
Bände der Reihe: noch keine weiteren Teile erschienen

Ein dunkler Funke [Rezension]

Ein dunkler Funke – Sarah Marie Keller


Infos:
Erscheinungsdatum: 18.06.2014
Seitenanzahl (Ebook): 256 Seiten
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Sarah Marie Keller
Verlag: -
Bände der Reihe: Ein schwarzes Feuer (Band 2), Eine weiße Glut (Band 3)

Sonntag, 5. März 2017

[Alice - Follow the white] Gewinnspielauslosung


Unsere spannende Blogtour ist leider schon wieder zu Ende! Es hat wieder total viel Spaß gemacht. Danke für all eure tollen Kommentare und lieben Worte! Ich freu mich sehr über eure Beteiligung und das war bestimmt nicht die letzte Blogtour!

Mittwoch, 1. März 2017

Novus Ordo Seclorum: Das Erbe der Sidhe - Gabriela Swoboda

Novus Ordo Seclorum – Das Erbe der Sidhe – Gabriela Swoboda

Infos:
Erscheinungsdatum: 18.01.2016
Seitenanzahl (Taschenbuch): 630
Formate: Ebook, Taschenbuch
Bände der Reihe: Band 2 noch nicht erschienen

Klappentext:
Die Journalistin Mara ist glücklich verlobt mit dem ehrgeizigen Regierungssprecher Magnus. Doch dann stößt sie auf ein geheimes Dokument, demzufolge alle Regierungsmitglieder der okkulten „Bruderschaft des Widersachers“ angehören. Mit dem Buch der Sieben Siegel will die Bruderschaft einen Weltuntergang und eine neue Weltordnung unter ihrer Herrschaft einleiten. Als Magnus von Maras Entdeckung erfährt, flüchtet sie vor ihm nach Irland. Dort erfährt sie jedoch, dass ausgerechnet sie die Rettung für die Welt sein soll: die „Magierin der Hoffnung“.

Meine Meinung:
Meiner Meinung nach ist dieses Buch so außergewöhnlich, dass ich die Art der Rezension wohl ein bisschen umgestalte. Ich werde jetzt nicht direkt nach Kategorie beurteilen, sondern euch einfach ein bisschen etwas darüber erzählen, wieso dieses Buch mehr als nur etwas Besonderes ist!
Angefangen hat alles, als ich einen Aufruf der lieben Gabriela auf Facebook entdeckt habe. Ja ich durfte mich glücklich schätzen, denn Gabriela hat mich direkt mit offenen Armen zu ihrem Bloggerkreis hinzugefügt, wo ich mich auch wirklich wohlfühle.
Ich hatte das Buch trotzdem noch lange nicht gelesen, wollte es aber als erstes auf meinen neuen Kindle laden. Durch eine wirklich tolle Fügung habe ich es dann direkt bei Gabriela als Taschenbuch gewonnen, und ab diesem Zeitpunkt begann die Sucht.

"Die Zeit der Vergeltung naht."

Schon die erste Seite hat mich wirklich gefangen. Die Geschichte klang von Anfang an nicht wie eine einfache Fantasy Geschichte. Es geht um Politik, Macht, Fantasy, Intrigen und so viel mehr. Die Charaktere sind nicht nur oberflächlich beschrieben, sondern haben wirklich eine Tiefe die ich so noch nicht oft gesehen habe. Jeder Charakter ist so eigen und so unterschiedlich, dass sie wirklich eine ganz eigene Persönlichkeit bekommen, als würden sie vor einem stehen. Die ganze Reise der Journalistin Mara wird sehr bildlich und mit vielen Details dargestellt, und das ganz ohne Langeweile. Ich war gefangen und habe bis heute das ganze Buch, die ganze Geschichte im Kopf als wäre es ein Film den ich gesehen hätte. Der Schreibstil ist spannend und wirklich mysteriös. Es gab Wendungen, die ich nicht einmal annähern erahnt hätte. Die Politik fließt stark in die Geschichte ein und wird zu einem großen Teil davon, aber trotzdem bleibt der Aspekt Fantasy im gesamten Buch präsent. Die Story ist kritisch: Sie kritisiert Gesellschaft, Kultur & Politik und das auf eine Weise die wirklich verzaubert. Das letzte Mal, dass ich so ein gutes Fantasybuch gelesen habe war mit großer Sicherheit bei Harry Potter. Und doch kann ich dieses Buch und diese Geschichte mit Nichts vergleichen. Das Ende ist zwar irgendwie abgeschlossen und trotzdem macht es neugierig auf Band 2, der hoffentlich auch bald erscheint, denn ich muss unbedingt wissen wie es weitergeht.

Dieses Buch ist bestimmt nicht für Jedermann geeignet, denn es ist eine sehr durchdachte komplexe Geschichte mit, wie bereits erwähnt, viel Politik. Wer jedoch wirklich in eine ganz andere Welt abtauchen will, die erschreckend realistisch ist, und kein Problem mit diesen Aspekten hat, der wird in diesem Buch einen wirklich tollen Schmöker finden, der vom ersten Moment an fesselt!

Dieses Buch nur mit 10 Büchern zu bewerten ist eigentlich total untertrieben aber ich habe leider keine höhere Bewertung!
LIEBLINGSBUCHALARM!





Frage und Antwort: Ceylan K. Gregor : Phisotropia

Ceylan K. Gregor

Passend zur Rezension von heute Vormittag gibt es jetzt ein kurzes Interview mit der Autorin von "Phisotropia" die mir einige spannende Fragen beantwortet hat. Unter anderem auch wie es mit Phisotropia weitergeht, und vor allem: wann!

  1. Stell dich doch einfach mal kurz vor, damit ich und die Leser uns jemanden hinter dem Namen vorstellen können!
    Ich heiße Ceylan Gregor geb.: Kilic, bin 29 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder. Zusammen mit meiner Familie, lebe ich in der kleinen Stadt Vreden. Meine Heimatstadt ist Oelde, dort lebte ich bis 2011, bevor wir hierhergezogen sind.
  2. Wie & Wann kam dir die Idee für deine Geschichte Phisotropia?
    Wie & Wann ich zu meiner Geschichte gekommen bin, beantworte ich dir sehr gerne. Alles hat angefangen mit der „Biss – Reihe und 
    Cassandra Clare“. Da war mir das erste Mal der Gedanke gekommen, ein Buch zu schreiben. Aber ich hatte bis dahin noch keinen Mut, diesen Traum umzusetzen, weshalb er sehr lange nur ein Traum blieb. 2015 habe ich angefangen alle Bücher meiner Lieblingsautorinnen zu lesen, die in mir dann neue Mut und Hoffnung wachsen ließen. Im Januar 2016 bin ich mit den ersten Sätzen angefangen und schon entwickelten sich acht Monate, in denen ich intensiv geschrieben habe. In dieser Zeit, habe ich viele Notizen und Ideen gemacht und gesammelt. So entstand dann Phisotropia Verbannte Welt – Die Prophezeiung.
  3. Bist du noch am Schreiben für Band 2 oder ist dieser schon fertig? *Neugierig*
    Band II ist gerade gut im Rennen. Ich habe bereits 94 Seiten geschafft und bin gerade erst, bei der Hälfte der Geschichte angekommen. Meine kleine Truppe, wie ich sie gerne nenne, ist im Sumpfgebiet angekommen und durchlaufen gefahren und Abenteuer. Die eigentliche Geschichte wird aber erst dann sein, wenn sie alle Die Dracheninsel erreicht haben. Heißt, es wird denke ich, doch ein wenig länger als das erste Buch.
  4. Schreibst du auch an anderen Buchprojekten? Wenn ja, dann erzähle uns gerne ein bisschen darüber.
    Nachdem ich mit Band II fertig bin, habe ich vor das dritte und letzte zu schreiben, was mit Phisotropia und allen beteiligten zu tun hat. Klar habe ich auch schon neue Ideen in meinem Kopf. Entweder schreibe ich einen Roman oder bleibe bei Fantasy. Das entscheidet sich dann erst beim Schreiben. Bis dahin passiert ja noch einiges. Dies halte ich mir also offen.
  5. Wie hat es sich für dich angefühlt deine ganz eigene Geschichte zu veröffentlichen?
    Im Oktober 2016, war ich mit meinem Mann, auf der Frankfurter Buchmesse und habe dort als aller erstes meine Lieblinge getroffen. Abends im Hotelzimmer, habe ich dann das Buch hochgeladen, dies mit gemischten Gefühlen. Ich war erleichtert und aufgeregt zu gleich. Wer hätte sagen können, dass ich mal ein Buch rausbringe? Es ist ein unbeschreibliches Gefühl und das kann man nicht so einfach toppen. Nach erfolgreichem Hochladen, habe ich mit meinem Mann schick gegessen und angestoßen. 

    Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, mich zu Interviewen. Ich habe mich sehr darüber gefreut.






Phisotropia Verbannte Welt: Die Prophezeiung

Phisotropia Verbannte Welt: Die Prophezeiung – Ceylan K. Gregor

Infos:
Erscheinungsdatum: 18.10.2016
Seitenanzahl (Ebook):200
Formate: Ebook, Taschenbuch
Autorin: Ceylan K. Gregor
Verlag: -
Bände der Reihe: Band 2 noch nicht veröffentlicht